


20 Sept 2025, 4-8 pm
FFT Düsseldorf
with:
Laura Bielau,
Andreas Langfeld,
Jan Lemitz,
Laura Strack,
Hannah Wolf
Canteen: Café Rika, Düsseldorf
On Saturday, Sept 20, the ANT!FOTO Canteen took place at FFT Düsseldorf. FFT described it as a performance and exhibition — certainly an unusual format for a theater. What was it then… Was it a performance, an installation, an intervention? — Whatever it was, it became a memorable afternoon, a wonderful gathering of artists who shared their work and discussed photography.
It was a library with a selection of photo books on the topics of “work” and “food.” It was a canteen serving Japanese curry and sandwiches. It was the beginning of a research journey into the cultural history of the canteen. It was exchange and discussion – all in all, it was a appropriate next chapter of the ANT!FOTO Bar.








ANT!FOTO is an exhibition and event series organized by Katja Stuke and Oliver Sieber since 2010, taking place at various venues. At its core, the series explores different »states of photography« and fosters dialogue around them. Out of this grew the ANT!FOTO Bar, conceived as a place for exchange and discussion about photography and photobooks — a meeting point for photographers and enthusiasts alike, inspired by the intimate atmosphere of small Japanese theme bars.
With the ANT!FOTO Canteen, they continue this dialogue on photography. The focus now shifts to artistic and photographic perspectives that engage with themes of work and production, with different types of spaces, and with the meaning and staging of food.
The first ANT!FOTO Canteen will take place in the foyer of the FFT Forum Freies Theater.
Laura Bielau lebt und arbeitet in Halle/Saale. Nach einer Ausbildung zur Fotografin, schloss sie ihr Studium der Fotografie an der HGB Leipzig und der Universität Helsinki als Meisterschülerin ab. Seit 2014 ist sie künstlerisch und kuratorisch für das Ausstellungsprojekt „Michael Schmidt Retrospektive: Fotografien 1965–2014” tätig. 2019/20 unterrichtete sie an der Kunsthochschule in Kassel. Ihre serielle Fotografie ist eine beständige Auseinandersetzung mit dem Format von Ausstellungen und Fotobüchern. Für die Präsentation im Raum konzipiert sie ortsspezifische Hängungen. Ihre Publikationen ARBEIT und TEST wurden bei Spector Books, Leipzig verlegt.
Andreas Langfeld arbeitet mit Fotografie und Film im Feld des Dokumentarischen. Seine Arbeiten, oft in internationalen Kontexten, treibt ein Interesse für gesellschaftspolitische und medienreflexive Fragen an. Er studierte an der Folkwang Universität der Künste. Seine Arbeiten waren u.a. zu sehen auf dem F/Stop Leipzig, Biennale für aktuelle Fotografie in Mannheim, Museum Folkwang Essen, Photobiennale Chennai, und dem Centre Pompidou, Paris. 2024 veröffentlichte er zusammen mit Florian Ebner das Buch Postures / Hal-tungen bei Spector Books, Leipzig. Er lehrt an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Jan Lemitz studierte Fotografie an der University of Brighton und Research Architecture am Goldsmiths College London. Als Fotograf und bildender Künstler nimmt er Landschaft, Architektur und Infrastruktur zum Ausgangspunkt medienarchäologischer Recherchen. Er war Teil des Rechercheprojekts Stadt als Fabrik am FFT Düsseldorf, das sich mit innerstädtischen Transformationsprozessen im Bahnhofsviertel und an den Peripherien auseinandersetzt. Zudem war er einer der Kurator*innen von Place Internationale.
Laura Strack arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Theorie und Text. Für ihr Buch farsi comune (Neofelis 2023) besuchte sie prekäre Theaterorte in verschiedenen europäischen Ländern, die an alternativen Organisationsformen, Diskursen und Ästhetiken des Gemeinsamen arbeiten. 2024/2025 war sie unter den Initiator:innen der Vollversammlung für das schöne Leben NRW und rief zusammen mit anderen das Observatoire solidaire et critique des politiques culturelles ins Leben. Sie übersetzt aus dem Französischen und Italienischen.
Hannah Wolf lebt/arbeitet in Bremen. Sie hat Textil und Flächendesign an der Kunsthochschule Weissensee, sowie Kunst an der HGB Leipzig und der HfK Bremen studiert. 2023 schloss sie ihr Studium mit ihrem Meisterschüler bei Julika Rudelius ab. Hannah Wolf versucht anhand von Architektur ideologische Motive aufzuzeigen. Ihr Medium ist die (erweiterte) Fotografie. Sie erhielt den Preis Fotografie als Waffe des Internationalen Willi-Münzenberg-Forums (2021). Arbeit am Produkt wurde mit dem Karin-Hollweg-Preis, sowie dem Preis der Monom Stiftung ausgezeichnet (2023). 2024 wurde ihr der Wüstenrot Dokumentarfotografie Förderpreis zugesprochen.
FFT Düsseldorf
Konrad-Adenauer-Platz 1 40210 Düsseldorf
www.fft-duesseldorf.de
